Vortrag am 05. 03. 2015

Donnerstag, 05.03.2015, 19:00 Uhr


 

Johannes Franz Gronowski (Graudenz 1874 – 1958 Paderborn)- Vom westpreußischen Arbeitersohn zum Oberpräsidenten Westfalens

Gronowski001Bereits seit der Zeit der deutschen Hanse gab es zwischen Westfalen und dem Preußenland einen regelmäßigen wirtschaftlichen und personellen Austausch. Diese Wanderungsbewegungen begünstigten am Ende des Zweiten Weltkrieges, dass Hunderttausende von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus diesen ostdeutschen Gebieten auch nach Westfalen kamen, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen.

Am Ende des 19. Jahrhunderts kam der aus Graudenz in Westpreußen stammende Arbeitersohn Johannes Franz Gronowski nach Westfalen. Aus seinem Engagement in der christlichen Arbeiterbewegung erwuchs eine beachtliche politische Laufbahn. Von 1922 an prägte Johannes Franz Gronowski als Oberpräsident der Provinz Westfalen maßgeblich das politische und gesellschaftliche Leben in Münster und Westfalen, bevor ihn die Nationalsozialisten 1933 aus dem Amt jagten. Auch nach 1945 engagierte Gronowski sich noch für einige Jahre politisch und war an der Gründung der Christlich Demokratischen Union in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Der Lichtbildvortrag folgt dem Lebensweg des gläubigen Katholiken, eines aufrechten und gradlinigen Menschen von seinen Wurzeln in Westpreußen bis zu seinem Tod in Paderborn 1958.

Dr. Martin Steinkühler, Historiker und stellvertretender Leiter des
Westpreußischen Landesmuseums

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