Virtuelle Rundgänge durch die Dauerausstellung


Heute möchten wir Ihnen einen virtuellen Ausstellungsrundgang durch unsere derzeitige Sonderausstellung »Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler*innen im Exil 1933 – 1945« anbieten.

Die Ausstellung präsentiert 16 Maler*innen, die aus den ehemals deutschen Gebieten Pommern, Posen, Schlesien, West- und Ostpreußen stammten. Sie alle zählen zur namhaften Gruppe der Kulturschaffenden, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ins Ausland flohen. Viele der hier gezeigten Künstler*innen waren bereits in der Weimarer Republik erfolgreich. Sie stammten aus dem Umkreis der Berliner oder Münchner Sezession und des Pariser Café du Dôme, waren Mitglieder verschiedener Künstlervereinigungen wie dem Künstlerbund Schlesien oder der in Berlin gegründeten Novembergruppe.

Infolge des Lockdowns konnte die Ausstellung erst mit dreimonatiger Verspätung, am 9. März 2021, für das Publikum geöffnet werden. Daher bieten wir Ihnen nun zusätzlich diese besondere Führung zu dem Thema »Deutsche Exilkultur 1933 bis 1945« an. Durch die Ausstellung führt Thomas B. Schumann, Verleger, Sammler und ausgewiesener Experte zum Thema Exilkultur. Herr Schumann stellte dem Westpreußische Landesmuseum eine Auswahl an Gemälden aus seiner fast 1000 Kunstwerke umfassenden Sammlung als Leihgaben zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten aus dem Gemäldebestand des Westpreußischen Landesmuseums.

Thomas B. Schumann ist Gründer und Vorsitzender der »Gesellschaft zur Förderung vergessener und exilierter Literatur e. V.« und des Verlags »Edition Memoria« für Exil-Literatur und -Kunst. Er besitzt die wohl umfangreichste private Sammlung zur deutschen Exilkultur (diverse Nachlässe, Gemälde, Grafik, Bücher, Manuskripte, Dokumente), womit er ein dieser Thematik gewidmetes Kulturzentrum errichten möchte. Thomas B. Schumann ist P. E. N.- Mitglied und erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Hürth.

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf diesem Rundgang durch unsere derzeitige Sonderausstellung zu begleiten!

 


Hier können Sie  einen Gang durch die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert unternehmen.

Der neue Rundgang startet mit einer Betrachtung der Teilungen Polens, deren erste 1772 zur Entstehung der preußischen Provinz Westpreußen führte. Weiter geht es mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Der 1920 in Kraft getretene Versailler Vertrag legte unter anderem die Abtretung großer Teile Westpreußens an den neu gegründeten polnischen Staat fest – während die Existenz der Provinz Westpreußen damit endete, erhielt die Republik Polen den in Versailles geforderten freien Zugang zur Ostsee. Im Weiteren führt der Rundgang durch die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Neben den Millionen Toten, die diese Katastrophe forderte, war das Kriegsende für die Menschen im östlichen Mitteleuropa mit tiefgreifenden Umwälzungen verbunden – für den Großteil der dort lebenden Deutschen bedeutete es Flucht und Vertreibung und den Verlust der Heimat. Aber auch Millionen Osteuropäer waren nach 1945 von Zwangsumsiedlungen betroffen. Der Rundgang schließt mit einer Betrachtung der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Hier geht es direkt zum virtuellen Rundgang
„Die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert“

Die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert

Die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert


In den vergangenen Wochen konnten wir Ihnen bereits die Ausstellungsbereiche Handel und Industrie sowie Religion und Konfessionen vorstellen. Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, sich in den Bereichen Alltagskultur und Landleben des historischen Westpreußen umzuschauen. Dazu gehört auch eine Betrachtung der Kaschubei bzw. der Kaschuben. Diese Volksgruppe hat seit Jahrhunderten ihre eigene Sprache und eigene Kultur bewahrt.

Hier geht es direkt zum virtuellen Rundgang „Alltagskultur und Landleben“

Alltagskultur und Landleben


Als zweiten Teil unserer virtuellen Rundgänge bieten wir Ihnen ab sofort den Bereich Religionen und Konfessionen an. Begeben Sie sich auf die Spuren der unterschiedlichen in Westpreußen vertretenen Konfessionen und ihrer Geschichte, ihrer Bauwerke und Konflikte.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Entdeckungstour!

Hier geht es direkt zum virtuellen Rundgang „Religionen und Konfessionen“

Religionen und Konfessionen

Religionen und Konfessionen


Wir freuen uns, Ihnen nun mit einem virtuellen Rundgang durch unsere ständige
Sammlung ein neues Angebot machen zu können. Unternehmen Sie an Ihrem Computer, am Tablet oder am Smartphone einen virtuellen Streifzug durch die Dauerausstellung, lassen Sie sich informieren und inspirieren. Den Anfang macht ein Gang durch unsere Ausstellungsabteilung „Handel und Industrie“ – der Überblick reicht von der mittelalterlichen Hanse mit den Hansestädten Danzig, Elbing, Kulm und Thorn bis zum Industriezeitalter. Der nächste Rundgang folgt in Kürze.

Und nun wünschen wir Ihnen eine spannende Entdeckungstour!

Hier geht es zum aktuellen virtuellen Rundgang „Handel und Industrie“

Handel und Industrie


Ältere virtuelle Rundgänge


HandwerksKunst
Kai Gaeth – Fantastische Pfeifen
Manfred Kronenberg – Fabelhafte Bilder
Virtueller Rundgang durch die Sonderausstellung

HandwerksKunst


Navigation: 

– An Ihrem PC halten Sie zum Umsehen die linke Maustaste gedrückt und ziehen in die gewünschte Richtung.
Beim Tablet oder Smartphone ziehen Sie einfach nur mit dem Finger über Ihren Bildschirm.
– Durch Anklicken der Pfeile können Sie in den nächsten Bereich navigieren.
– Durch Anklicken der Infopunkte erhalten Sie weitere Informationen zu den Exponaten.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen