Das Westpreussische Landesmuseum 1975 – 2015

 40 Jahre Westpreußen in Westfalen

 

Eine Sonderausstellung im Westpreußischen Landesmuseum

vom 20.06. bis zum 19.07.2015

 

40 Jahre Westpreußisches Landesmuseum

Das Jubiläum eines Museums wird oftmals mit einer Ausstellung exemplarischer oder besonders wertvoller Stücke begangen. In diesem Jahr verfolgt das Westpreußische Landesmuseum ein anderes Konzept: es wendet sich diesmal seiner eigenen Geschichte zu und versucht, seine Entwicklung und gegenwärtige Position kritisch zu reflektieren – und sogar Perspektiven zukünftiger Aktivitäten zu bestimmen.

Eröffnung des »Dokumentations- und Kulturzentrums Westpreußen« am 6. Juli 1975 in Münster-Wolbeck durch den damaligen Bundessprecher Felician Antonius Prill

Eröffnung des »Dokumentations- und Kulturzentrums Westpreußen« am 6. Juli 1975 in Münster-Wolbeck durch den damaligen Bundessprecher Felician Antonius Prill

Nachdem das WLM vor wenigen Monaten tatsächlich an seinem neuen Standort »angekommen« ist, lässt sich die Geschichte des Hauses, ungeachtet vieler Zufälle und überraschender Fügungen, als zielgerichtete Bewegung »Von Wolbeck nach Warendorf« erzählen. Die beiden Ortsnamen stehen dabei einesteils für eine ältere, historische Konzeption, die mehr als 35 Jahre lang die Grundlage eines erfolgreichen Wirkens bieten konnte, andernteils für eine neuere, stärker interkulturelle Orientierung, durch die das Museum über seine Funktionstüchtigkeit hinaus auch zukunftsfähig zu bleiben hofft.

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung schildert wichtige Stationen der Aktivitäten und möchte einen Eindruck von der Vielfalt der Themen vermitteln, die sich aus der Verschränkung von »Westpreußen« in »Westfalen« schon bislang ergeben haben; sie geht aber auch auf die Vorgeschichte der Institution ein, die seit den 1960er Jahren zur allmählichen Konstitution eines »Dokumentations- und Kulturzentrums Westpreußen« führte.

Die Vergangenheit ("Wolbeck")

Die Vergangenheit („Wolbeck“)

Aufschlussreiche, oft originelle Ausstellungsstücke aus dem Depot veranschaulichen dabei den Übergang vom Zusammentragen zufälliger Fundstücke zum systematischen Sammeln, den Ankauf von umfangreicheren Partien an Grafiken, Gemälden, Gold- und Silberschmiedearbeiten oder Möbeln, die den Grundstock der Bestände bilden, oder die glücklichen Fügungen, durch die einzelne Glanzstücke der Dauerausstellung erworben werden konnten.

Die Gegenwart und Zukunft ("Warendorf")

Die Gegenwart und Zukunft („Warendorf“)

Da die Dokumentation, Präsentation und Vermittlung von Geschichte und Kultur einer historischen Provinz gerade im Falle von Westpreußen keineswegs mehr als »selbstverständlich« gelten können, wird sich das Museum auch skeptischen Nachfragen aus der Politik oder auch der Wissenschaft stellen und sich bemühen, in der Ausstellung auch darauf befriedigende Antworten zu geben.

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung:

Sonntag, 5. Juli, 10.00 – 17.30 Uhr
Eine Zukunft für »Westpreußen« 
Symposium zur Geschichte und Weiterentwicklung des Westpreußischen Landesmuseums in Warendorf
(In Verbindung mit der Kulturstiftung Westpreußen)

 

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