Die Gerufenen

Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa
Eine Ausstellung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen


 
 11. Februar – 21. Mai 2017

Marktplatz in Schäßburg, Siebenbürgen
Quelle: Bildarchiv des Siebenbürgen-Instituts an der Universität Heidelberg, Gundelsheim/Neckar.

Wanderung, Niederlassung und Heimischwerden sind zentrale Themen europäischer Geschichte. Die Besiedlung mittel-, ost- und südosteuropäischer Regionen seit dem Mittelalter durch deutsche Auswanderer ist Teil dieses Geschehens.

Die Ausstellung zeigt, dass es sich um eine weitgehend friedliche Besiedlung handelte. Die Menschen wurden gerufen, angeworben, ja angelockt durch mancherlei Vergünstigungen.

Bauern, Kaufleute und Handwerker wurden von Herrschern oder lokalen Grundherren angeworben. Strukturschwache Gebiete sollten durch neue Bewohner gefördert, Grenzen gesichert werden. Weitreichende Privilegien wie Steuerfreiheit, Militärdienstfreiheit und freie Religionsausübung dienten als Anreiz.

Die Ausstellung stellt anhand von Fotos, Karten und Texten die Migrationsgeschichte der Deutschen in einer Zeitspanne von 800 Jahren dar. Geographisch gelangt halb Europa in den Blick: von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und vom Böhmerwald bis zum Kaukasus. Als Beispiele wurden Gebiete gewählt, in denen Deutsche gemeinsam mit anderen Bevölkerungsgruppen lebten und die nicht zum Deutschen Reich gehörten.

Das Faltblatt zur dieser Sonderausstellung
können Sie hier als PDF herunterladen

 

 

Der Katalog zur Ausstellung:


Die Gerufenen –
Deutsches in Leben in Mittel- und Osteuropa

150 Seiten
Preis: € 12.95
Erhältlich im Museumsshop oder
(zuzüglich Versandkosten)
per E-Mail-Bestellung
(info@westpreussisches-landesmuseum.de)


 Sammelbox (Drei Ausstellungskataloge)
„Angekommen“
„Erzwungene Wege“
„Die Gerufenen“
Preis: € 35,00
Erhältlich im Museumsshop oder
(zuzüglich Versandkosten)
per E-Mail-Bestellung
(info@westpreussisches-landesmuseum.de)