Education Program


Ferienaktionstage im Westpreußischen Landesmuseum Warendorf

 

Reichling mit Kamera im Baum, 1920er Jahre, © LWL-Museum für Naturkunde

Reichling mit Kamera im Baum, 1920er Jahre, © LWL-Museum für Naturkunde

Unter dem Titel „Mit Merkbuch, Denkschrift, Kamera: Zwei Pioniere des Naturschutzes in Preußen“ zeigt das Westpreußische Landesmuseum ab dem 24. Juni 2022 das Werk zweier Pioniere des Naturschutzes um 1900. Wieso brauchen wir Umweltschutz? Wann begann der Naturschutz und was haben die Menschen vor 100 Jahren darunter verstanden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unsere neue Ausstellung. Gemeinsam mit euch wollen wir im Rahmen der Ferienaktionstage 2022 die schützenswerten Besonderheiten der Natur um uns herum anschauen und untersuchen.

Bei Hugo Conwentz und Hermann Reichling dienten das Feldtagebuch und die Kamera als Werkzeug der Naturbetrachtung. In zwei Workshopformaten laden wir Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren zur bildnerischen Spurensuche auf den Fährten dieser beiden Pioniere ein. Werdet selbst zu Forschern und entdeckt die Warendorfer Emslandschaft!

Das Museum bietet zwei unterschiedliche dreitägige Workshops an. Diese finden jeweils von Montag bis Mittwoch, 8 bis ca. 13 Uhr im Westpreußischen Landesmuseum, Klosterstraße 21, 48231 Warendorf statt. Der Unkostenbeitrag für Material beträgt 5 Euro. Zielgruppe: Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren

Die Teilnehmendenzahl ist auf 10 Personen beschränkt. Wir bitten um Voranmeldung unter Tel.: 02581/92777-13 oder -10, dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr.

27.-29.6 Workshop 1: Fotosafari Natur

4.-6.7. Workshop 2: Als „Umweltblogger“ an die Ems

11.-13.7. Workshop 1: Fotosafari Natur

18.-20.7. Workshop 2: Als „Umweltblogger“ an die Ems

25.-27.7. Workshop 1: Fotosafari Natur

1.-3.8. Workshop 2: Als „Umweltblogger“ an die Ems

Workshop 1: Fotosafari Natur
Was macht die Warendorfer Emslandschaft aus und wie sah unsere Umgebung früher aus? Gemeinsam begeben wir uns als Entdecker mit unseren Kameras auf eine Forschungsreise in die nahegelegenen Ems-Auen. Zum Abschluss des Workshops gibt es eine kleine Ausstellung mit den entstandenen Werken.

(Bitte bringt ein eigenes Smartphone zu den Workshoptagen mit!)

Workshop 2: Als „Umweltblogger“ an die Ems
Inspiriert von Hugo Conwentz Feldtagebüchern errichten wir ein Freiluft-Camp an der Ems. Was macht eine wissenschaftliche Naturbetrachtung aus und welche Beobachtungen sollen schriftlich fixiert und für die Nachwelt festgehalten werden? Verfasst kurze Texte als Blogger an der Ems und haltet eure Erlebnisse und Naturbeobachtungen fest.


„Der Pirat kommt“

Der Pirat Kommt!Für jüngere Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren bietet das Museum das Programm „Der Pirat kommt“ an. Der Freibeuter „Klaus Störtebeker“ erzählt aus seinem Leben und vermittelt in

 kindgerechter Weise Wissen über die Zeit der Hanse. Die Kinder erfahren dabei auch Bemerkenswertes rund um die Besonderheiten des Bernsteins und dessen Verarbeitung. Die jungen Besucher haben im Anschluss an den spielerischen Rundgang durch das Museum die Möglichkeit, ein „erbeutetes“ Stück Bernstein zu bearbeiten und als Erinnerung an den Besuch im Museum mit nach Hause zu nehmen. Die Dauer der Veranstaltung beträgt ca. 120 Minuten. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro pro Kind. Die Termine sind: 28. Juni 2022, 10 bis 12 Uhr, 7. Juli 2022, 14 bis 16 Uhr, 5. August 2022, 10 bis 12 Uhr und 6. August 2022, 10 bis 12 Uhr.

Da die Teilnehmendenzahl bei allen Ferienangeboten auf zehn Kinder begrenzt ist, bittet das Museum um Voranmeldung unter Tel.: 02581/92777-13, dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr.


75 Jahre Kriegsende: Weiße Fahnen im April

Warendorf. Am 8. Mai 2020 jährte sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Das ist für Deutschland wie auch für Warendorf ein bedeutsames Ereignis. Ursprünglich war geplant, aus diesem Anlass gemeinsam mit den Warendorfer Schulen den Weg der Heimatvertriebenen vom Warendorfer Bahnhof zum Landgestüt nachzuempfinden. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte die geplante Umsetzung nicht stattfinden. Stattdessen entwickelte ein Team aus dem Sachgebiet Kultur gemeinsam mit dem Westpreußischen Landesmuseum ein digitales Format, das bedeutende Stationen des Kriegsendes in Warendorf aufgreift. Der hierfür eigens produzierte Film trägt den Titel „Weiße Fahnen im April“.

 


Das Projekt Escape Room musste aufgrund der coronabedingten Schutzmaßnahmen abgesagt werden.

Abenteuer Europa: Keine Angst vor Veränderung!
Migration und Integration.

02. NOVEMBER – 29. November 2020

Das Westpreußische Landesmuseum entwickelt zusammen mit der Europa AG des Mariengymnasiums Warendorf ein inhaltliches Konzept und die Gestaltung eines Escape Rooms.

In diesem Projekt werden die Schüler*innen/Besucher*innen sich in partizipativer Weise mit den verschiedenen Aspekten der Migration auseinandersetzen, unter anderem mit den Veränderungen, die Migration mit sich bringt. Wie geht eine Gesellschaft mit Zuwanderung, Migration und den geflüchteten Menschen um? Wie erleben die Migranten und Flüchtlinge die neue Situation? Wie kann Veränderung stattfinden ohne das Angst geschürt wird? Was ist aus der Vergangenheit und der Gegenwart für die Zukunft zu lernen? Die Besucher*innen lernen am Beispiel Westpreußens Dimensionen von Flucht und Vertreibung kennen und übertragen anschließend das historische Wissen und die Erkenntnisse auf die Gegenwart.

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine neue Form der Wissensvermittlung. Dabei bilden die Besucher*innen ein Team und beantworten bzw. lösen gemeinsam eine Reihe von aufeinander aufbauenden themenbezogenen Fragen oder Rätseln und suchen versteckte Hinweise, die schließlich zu einer Lösung führen. Der Escape Room kann wieder verlassen werden, wenn die Besucher*innen innerhalb einer vorgegebenen Zeit die Lösung zu den Fragen und Rätseln gefunden haben.


Woher und Wohin? Migration gestern und heute

Mit Hilfe dieses museumspädagogischen Programms lernen die Schüler am Beispiel Westpreußens Dimensionen von Flucht und Vertreibung kennen und übertragen ihre Erkenntnisse auf die heutige Flüchtlingssituation.

Gefördert wird ein reflektierendes Geschichtsbewusstsein, indem die Schüler zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit angeregt und zu eigener Urteilsfindung ermutigt werden. Im Übertrag auf die Gegenwart werden sie dabei unterstützt, Konsequenzen für ihren eigenen Erfahrungsraum (Schule, Nachbarschaft, Freundeskreis) zu ziehen. Das Museum ermöglicht zudem einen direkten Kontakt der Schüler mit originalen Gegenständen, die das Thema Flucht greifbar machen, und eignet sich damit hervorragend als AUSSERSCHULISCHER LERNORT

Das Programm ist inhaltlich an die Kernlernpläne des Landes NRW angepasst. Methodisch wird auf die von Lehrerseite jeweils erwünschten Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenzen eingegangen.

Zielgruppe: Klassen der Sekundarstufe 2 (= 11. bis 13. Klasse), Fächer: Geschichte, Kath./Ev. Religion.


 

Weitere museumspädagogische Angebote:

 

Such und find im Museum – Geschichte hautnah!

Dieses Angebot ist für Grundschulen gedacht, vor allem für die 3. und 4. Klassen. Es beinhaltet 15 Fragen mit Fotos, die sich auf die Dauerausstellung beziehen, und in ca. 45 Minuten beantwortet werden können. Das Angebot (Museumsrallye) wird als Dauerangebot im AUSSERSCHULISCHEN LERNORT Westpreußisches Landesmuseum zur Verfügung gestellt.

Kunstunterricht im Museum

Am Beispiel von Kunstwerken aus dem Westpreußischen Landesmuseum werden Schüler/innen ausgesuchte Kunstrichtungen (z. B. Realismus, Expressionismus) erläutert. Die Schüler/innen setzen sich mit diesen auf künstlerischer Weise auseinander und schaffen eigene Bilder.