OFERTY EDUKACJI MUZEALNEJ

Die Erarbeitung des museumspädagogischen Programms „Woher und Wohin? Migration gestern und heute“ mit einem Fachbüro erfolgte 2016 nach Konsultationen mit den örtlichen Schulen. Das Programm ist inhaltlich an die Kernlernpläne des Landes NRW angepasst. Methodisch wird auf die von Lehrerseite jeweils erwünschten Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenzen eingegangen, um das Westpreußische Landesmuseum als außerschulischen Lernort zu etablieren.

Auf Basis bereits geführter Gespräche mit Fachlehrern wurde dieses Programm 2017 praktisch umgesetzt und wird, ständig aktualisiert, als Dauerangebot des Museums fortgesetzt werden.

 

Woher und Wohin? Migration gestern und heute

Mit Hilfe des museumspädagogischen Programms „WOHER UND WOHIN? MIGRATION GESTERN UND HEUTE“ lernen die Schüler am Beispiel Westpreußens Dimensionen von Flucht und Vertreibung kennen und übertragen ihre Erkenntnisse auf die heutige Flüchtlingssituation.

Gefördert wird ein reflektierendes Geschichtsbewusstsein, indem die Schüler zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit angeregt und zu eigener Urteilsfindung ermutigt werden. Im Übertrag auf die Gegenwart werden sie dabei unterstützt, Konsequenzen für ihren eigenen Erfahrungsraum (Schule, Nachbarschaft, Freundeskreis) zu ziehen. Das Museum ermöglicht zudem einen direkten Kontakt der Schüler mit originalen Gegenständen, die das Thema Flucht greifbar machen, und eignet sich damit hervorragend als AUSSERSCHULISCHER LERNORT (siehe Anlage).

Zielgruppe: Klassen der Sekundarstufe 2(= 11. bis 13. Klasse), Fächer: Geschichte, Kath./Ev. Religion.

 

Weitere museumspädagogische Angebote:

 

Such und find im Museum – Geschichte hautnah!

Dieses Angebot ist für die Grundschulen gedacht, vor allem für die 3. und 4. Klassen. Es beinhaltet 15 Fragen mit Fotos, die sich auf die Dauerausstellung beziehen, und in ca. 45 Minuten beantwortet werden können. Das Angebot (Museumsrally) wurde auf Anraten der Grundschullehrer entwickelt und wird als Dauerangebot im AUSSERSCHULISCHEN ORT WLM zur Verfügung gestellt.

Kunstunterricht im Museum

Am Beispiel von Kunstwerken aus dem Westpreußischen Landesmuseum werden Schüler/innen ausgesuchte Kunstrichtungen (z. B. Realismus, Expressionismus) erläutert. Die Schüler/innen setzen sich mit diesen auf künstlerischer Weise auseinander und schaffen eigene Bilder. Die Unterrichtsreihe beginnt am 21. Februar 2018.

 

Ein weiteres Programm soll im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten mit einem museumspädagogischen Büro im Jahr 2018 entwickelt werden:

 

Polen und Deutschland –
eine wechselvolle Geschichte

In diesem Modul beschäftigen sich die Schüler mit der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte. Am Beispiel Westpreußens und dessen Entstehung nach der Teilung Polens 1772 wird das deutsch/preußisch-polnische Verhältnis in einen größeren europäischen Zusammenhang eingeordnet. Der Erste Weltkrieg, die Wiedergeburt Polens, der Zweite Weltkrieg, die Entspannungs- und Versöhnungspolitik nach 1945 und die deutsch-polnischen Nachbarschaftsverträge von 1990/1991 werden in diesem Projekt thematisiert. Dazu erarbeiten die Schüler in kleinen Gruppen ein „Deutsch-Polnisches ABC“, das Phasen von Konflikten und Phasen der Versöhnung zwischen den Nachbarstaaten beleuchtet. Sie stellen dieses ABC am Ende des Programms ihren Mitschülern vor.

Zielgruppe: Klassen der Sekundarstufe 1 (= 5. bis 10. Klasse) und 2 (= 11. bis 13. Klasse), Fächer: Geschichte, Deutsch.