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75 Jahre Kriegsende: Weiße Fahnen im April

Warendorf. Am 8. Mai 2020 jährte sich zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Das ist für Deutschland wie auch für Warendorf ein bedeutsames Ereignis. Ursprünglich war geplant, aus diesem Anlass gemeinsam mit den Warendorfer Schulen den Weg der Heimatvertriebenen vom Warendorfer Bahnhof zum Landgestüt nachzuempfinden. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte die geplante Umsetzung nicht stattfinden. Stattdessen entwickelte ein Team aus dem Sachgebiet Kultur gemeinsam mit dem Westpreußischen Landesmuseum ein digitales Format, das bedeutende Stationen des Kriegsendes in Warendorf aufgreift. Der hierfür eigens produzierte Film trägt den Titel „Weiße Fahnen im April“.

 


Das Projekt Escape Room musste aufgrund der coronabedingten Schutzmaßnahmen abgesagt werden.

Abenteuer Europa: Keine Angst vor Veränderung!
Migration und Integration.

02. NOVEMBER – 29. November 2020

Das Westpreußische Landesmuseum entwickelt zusammen mit der Europa AG des Mariengymnasiums Warendorf ein inhaltliches Konzept und die Gestaltung eines Escape Rooms.

In diesem Projekt werden die Schüler*innen/Besucher*innen sich in partizipativer Weise mit den verschiedenen Aspekten der Migration auseinandersetzen, unter anderem mit den Veränderungen, die Migration mit sich bringt. Wie geht eine Gesellschaft mit Zuwanderung, Migration und den geflüchteten Menschen um? Wie erleben die Migranten und Flüchtlinge die neue Situation? Wie kann Veränderung stattfinden ohne das Angst geschürt wird? Was ist aus der Vergangenheit und der Gegenwart für die Zukunft zu lernen? Die Besucher*innen lernen am Beispiel Westpreußens Dimensionen von Flucht und Vertreibung kennen und übertragen anschließend das historische Wissen und die Erkenntnisse auf die Gegenwart.

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine neue Form der Wissensvermittlung. Dabei bilden die Besucher*innen ein Team und beantworten bzw. lösen gemeinsam eine Reihe von aufeinander aufbauenden themenbezogenen Fragen oder Rätseln und suchen versteckte Hinweise, die schließlich zu einer Lösung führen. Der Escape Room kann wieder verlassen werden, wenn die Besucher*innen innerhalb einer vorgegebenen Zeit die Lösung zu den Fragen und Rätseln gefunden haben.


Woher und Wohin? Migration gestern und heute

Mit Hilfe dieses museumspädagogischen Programms lernen die Schüler am Beispiel Westpreußens Dimensionen von Flucht und Vertreibung kennen und übertragen ihre Erkenntnisse auf die heutige Flüchtlingssituation.

Gefördert wird ein reflektierendes Geschichtsbewusstsein, indem die Schüler zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit angeregt und zu eigener Urteilsfindung ermutigt werden. Im Übertrag auf die Gegenwart werden sie dabei unterstützt, Konsequenzen für ihren eigenen Erfahrungsraum (Schule, Nachbarschaft, Freundeskreis) zu ziehen. Das Museum ermöglicht zudem einen direkten Kontakt der Schüler mit originalen Gegenständen, die das Thema Flucht greifbar machen, und eignet sich damit hervorragend als AUSSERSCHULISCHER LERNORT

Das Programm ist inhaltlich an die Kernlernpläne des Landes NRW angepasst. Methodisch wird auf die von Lehrerseite jeweils erwünschten Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenzen eingegangen.

Zielgruppe: Klassen der Sekundarstufe 2 (= 11. bis 13. Klasse), Fächer: Geschichte, Kath./Ev. Religion.


 

Weitere museumspädagogische Angebote:

 

Such und find im Museum – Geschichte hautnah!

Dieses Angebot ist für Grundschulen gedacht, vor allem für die 3. und 4. Klassen. Es beinhaltet 15 Fragen mit Fotos, die sich auf die Dauerausstellung beziehen, und in ca. 45 Minuten beantwortet werden können. Das Angebot (Museumsrallye) wird als Dauerangebot im AUSSERSCHULISCHEN LERNORT Westpreußisches Landesmuseum zur Verfügung gestellt.

Kunstunterricht im Museum

Am Beispiel von Kunstwerken aus dem Westpreußischen Landesmuseum werden Schüler/innen ausgesuchte Kunstrichtungen (z. B. Realismus, Expressionismus) erläutert. Die Schüler/innen setzen sich mit diesen auf künstlerischer Weise auseinander und schaffen eigene Bilder.

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