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Aktueller newsletter

März / April 2026

Liebe Freundinnen und Freunde des Westpreußischen Landesmuseums,

mit der neusten Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Sie über ein vielseitiges Programm mit Sonderausstellungen, spannenden Vorträgen, Führungen und dem „Juwel des Monats“ für die Monate März/April informieren.

 

🏛️ Neues aus dem Museum

👥   Erfolgreiche Ausstellungseröffnungen

Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei

Rund 250 Besucherinnen und Besucher nahmen am 31. Januar an der Eröffnung der Sonderausstellung „Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei“ teil, die aufgrund des großen Andrangs in der Klosterkirche stattfand. Nach der Begrüßung durch Museumsleiter Martin Koschny und einem Grußwort von Bürgermeister Peter Horstmann sorgte die Musikgruppe Velvet Moon für die musikalische Begleitung. Bevor es dann in die Ausstellung ging, wurde in einer „Behind the scenes“-Gesprächsrunde mit den beteiligten Kooperationspartnern ein Blick hinter die Kulissen geworfen. Im Anschluss öffnete die Ausstellung ihre Türen und lud zu anregenden Gesprächen und ersten Einblicken in die Sagenwelten aus Warendorf und der Kaschubei ein.

 

Individualität – Projektkurs Kunst

Was bedeutet Individualität – und wie lässt sie sich künstlerisch ausdrücken? Mit dieser Frage haben sich 18 Schülerinnen der Gesamtschule Weiße Rose Warendorf im Rahmen eines Projektkurses intensiv auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind nun in einer eigenen Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum zu sehen.

Für ihre Arbeiten ließen sich die Schülerinnen von den Museumsobjekten inspirieren. Hierfür erkundeten sie mehrfach die Ausstellungen vor Ort. Begleitet wurde das Projekt von der Museumspädagogin Dr. Katharina Roth, die Einblicke in künstlerische Arbeitsweisen vermittelte. Die Ausstellung ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum. Zur Eröffnung am 13. März um 16 Uhr kamen über 70 Gäste. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Mai zu sehen.

   

 

🏷️ Das Westpreußische Landesmuseum passt sein Logo an

Unser WLM-Logo erhält ein kleines Update! Mit der Hervorhebung des Kürzels ‚WLM‘ möchte das Museum seine Sichtbarkeit erhöhen und eine schnelle Wiedererkennung ermöglichen. So können Besucherinnen und Besucher das Museum künftig auch über die Abkürzung eindeutig identifizieren.

 

 

🧳 WLM on Tour – Besuch unseres Partnermuseums in Ratingen zur Eröffnung der Kabinettausstellung Oberschlesisches Brauchtum zu Ostern

Zur Eröffnung der Kabinettausstellung „Oberschlesisches Brauchtum zu Ostern“ war das Westpreußische Landesmuseum zu Gast im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen. Im Rahmen des Besuchs fand eine ausführliche Besichtigung des Hauses statt. Dabei bot sich die Gelegenheit zu intensiven Gesprächen mit der Belegschaft des Partnermuseums aus dem Kreis der §96-Einrichtungen.

 

 🎨  Eine interessante Schenkung

Das Westpreußische Landesmuseum konnte kürzlich eine bedeutende Schenkung entgegennehmen: den Nachlass des Historikers Dr. Rainer Zacharias. Rund 35 Umzugskartons mit Korrespondenzen, Manuskripten, Notizen und Büchern versprechen einen vielschichtigen Einblick in das Leben und Wirken dieses engagierten Forschers aus Westpreußen zu geben.

 

🖼️ Aktuelle Sonderausstellung

„Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei“

Am 20. März startete das vielfältige Veranstaltungsprogramm, mit dem das WLM seine aktuelle Sonderausstellung „Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei“ bis Ende Juni begleitet. Die Angebote greifen zentrale Themen der Ausstellung auf und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Erzähltraditionen, künstlerischen Prozessen und regionalen Bezügen.

Öffentliche Kurator:innenführungen mit den Projektbeteiligten von Kluck Kola, Figurenschneider und dem WLM am 20. März, 17. April und 29. Mai, jeweils um 17 Uhr, geben einen Überblick über die Ausstellung und erläutern Hintergründe zu ihrer Entstehung. Ergänzend dazu finden im April und Juni Vorträge statt, die sich mit verschiedenen Aspekten kaschubischer Kultur beschäftigen.

Einblicke in die praktische Arbeit bietet der Figurenschneider Norman Schneider mit einer Vorstellung seiner Klappmaulpuppen. Zwei Workshops laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Am 25. April vermittelt Alicja Dampc vom Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik in Wejherowo die Malerei traditioneller kaschubischer Muster, während die Autorin und Journalistin Katja Angenten am 20. Juni einen Schnupperkurs zum kreativen Schreiben anbietet.

Für Seniorinnen und Senioren des benachbarten Pflegeheims und der Tagespflege bietet das Museum im April darüber hinaus zwei Veranstaltungen mit Monika Raab-Robben an, die den Gästen altbekannte Märchen vorlesen wird.

Am 11. April findet zudem die Vorführung eines Making-Of-Films zur Entstehung des Kinofilms „Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck“ mit einer anschließenden Gesprächsrunde mit den Filmemacher:innen und Ausstellungskurator:innen statt. Am 10. Mai führen Jana Mersch und Christian Confer von Kluck Kola im Rahmen einer Stadtrally zu Drehorten des Kinofilms. Der Film ist zudem am 28. Juni im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes ein weiteres Mal im WLM zu sehen.  

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen sind auf der Website des Museums verfügbar: https://westpreussisches-landesmuseum.de/de/ausstellungen/vom-grundlosen-kolk-bis-zum-revekohl/

🚨 Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Juni 2026 zu sehen!🚨

 

🖼️ Kommende Sonderausstellungen in 2026

Trakehner – Pferde, Menschen, Wege. Geschichte und Schicksal einer legendären Rasse

Eine Sonderausstellung des Westpreußischen Landesmuseums in Kooperation mit dem Dezentralen Stadtmuseum Warendorf, dem Westfälischen Pferdemuseum in Münster und dem Museum Abtei Liesborn

Laufzeit: 18. Juli bis 18. Oktober 2026

 

Mischpacha – משפחה. Jüdische Familien in Danzig und Warendorf

 Laufzeit: 5. November 2026 bis 27. Juni 2027

 

💎 Museumsjuwel

Jeden Monat stellen wir Ihnen ein besonderes Exponat vor! Diesmal: Pferdeskulptur „L’Accolade/Die Umarmung

Pferdeskulptur „L’Accolade/Die Umarmung“ (bronzierter Eisenguss)

Der französische Bildhauer Pierre-Jules Mêne (Paris 1810-1879) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der „Animaliers“, was bedeutet, dass sich der Künstler auf die realistische Darstellung von Tieren spezialisiert hat. Die Grundlagen der Metallbearbeitung dürfte er bei seinem Vater. Einem Metallwender, erlernt haben. Später schuf er zahlreiche Skulpturen von Tieren wie Pferden, Kühen, Schafen und Hirschen. Diese Arbeiten wurden allesamt im Kleinformat ausgeführt, die bei der bürgerlichen Käuferschaft sehr beliebt waren. Großformatige öffentliche Statuen gibt es von ihm nicht. Als junger Mann nahm er ab 1838 an internationalen Ausstellungen teil und später an den berühmten Weltausstellungen in Paris (1855, 1878) und London (1862), auf denen er auch ausgezeichnet wurde.

Zu seiner seiner ausdrucksstärksten Arbeiten dürfte die 1851 entstandene Pferdeskulptur zählen, die als „L’Accolade“ oder „Die Umarmung“ bekannt wurde. Aufgrund der großen Beliebtheit seiner Arbeiten wurden auch zahlreiche Kopien hergestellt, vor allem in russischen Gießereien.

Die Skulptur aus unseren Beständen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem scheidenden Kommandeur des 1. Westpreußischen Feldartillerie-Regiments Nr. 35 als Abschiedsgeschenk von seinen ihm untergebenen Offizieren überreicht. Das Regiment mit Sitz in Deutsch Eylau war 1890 gegründet worden und bis 1912 Teil des XVII. Armeekorps Danzig, später des XX. Armeekorps Allenstein.

 

 

📅   Kommende Highlights

🎭 Papiertheater am 28. und 29. März 2026

Das Westpreußische Landesmuseum freut sich, als Kooperationspartner des fünften Warendorfer Papiertheaters Teil dieses besonderen Kulturevents zu sein. An drei Abenden wird das Museum zu einer außergewöhnlichen Bühne: Inmitten der Dauerausstellung und direkt vor der eindrucksvollen „Danziger Tapisserie“ erleben Besucherinnen und Besucher faszinierende Vorführungen des Papiertheaters – einer Kunstform, die in Warendorf und der Region längst etabliert und anerkannt ist. Lassen Sie sich von der Magie des Papiertheaters verzaubern und tauchen Sie ein in die Geschichten, die es zu erzählen hat!

Diese Veranstaltungsreihe bietet nicht nur ein einzigartiges Theatererlebnis, sondern auch die Gelegenheit, in die faszinierende deutsch-polnische Kulturlandschaft am Unterlauf der Weichsel – die im Museum auf eindrucksvolle Weise erlebbar wird – einzutauchen.

 

🎨 Kunstpause 28. und 29. März 2026, jeweils 15 bis 18 Uhr

 „Kreativ starten – Erste Schritte im Zeichnen und Malen für Anfänger“ mit Friedrich Kreuzberg

Der zweiteilige Workshop bietet die Möglichkeit, die eigene kreative Seite zu entdecken und erste Erfahrungen im künstlerischen Gestalten zu sammeln. Dabei steht das spielerische Erlernen grundlegender Techniken im Vordergrund.

Unter der Leitung des Malers und Grafikers Friedrich Kreuzberg aus Warendorf werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeleitet, ihre Fantasie frei zu entfalten und kreative Ideen umzusetzen. Der Kurs richtet sich an Anfänger ohne Vorkenntnisse und findet an zwei Nachmittagen jeweils von 15 bis 18 Uhr statt. Dieser Workshop bietet eine schöne Gelegenheit, die Freude am kreativen Gestalten zu entdecken. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten. Malutensilien werden gestellt. Anmeldung bis zum 24. März 2026 unter: fethke@westpreussisches-landesmuseum.de

 

🎤 Vortrag: Mittwoch, 15. April 2026, 18 Uhr

Die kaschubische Bewegung und die kaschubische Volkskultur. Vortrag von Dr. Roland Borchers (Stiftung Topographie des Terrors, Berlin)

 

📚 Literatur für Liebhaber mit Marion und Markus von Hagen am 19. April

Johanna und Adele Schopenhauer
(Mutter und Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer)

Die in Danzig geborene Johanna Schopenhauer war eine bedeutende Schriftstellerin, die sich mit Goethe anfreundete und in Weimar einen Salon führte, der zu einem kulturellen Mittelpunkt wurde. Auch ihre Tochter Adele verfasste Märchen, Gedichte und Romane. Marion und Markus von Hagen stellen zwei bemerkenswerte Dichterinnen vor, die weit mehr waren als nur Mutter und Schwester des berühmten Philosophen Arthur Schopenhauer. Wie immer gibt es dazu ein Textheft.

 

24. und 25. April 2026: Kaschubische Tage

🎤 Vortrag: Freitag, 24. April 2026, 18 Uhr

Vom Feminismus zum Regionalismus, kaschubische Stickerei als Bindeglied zwischen Tradition und soziokulturellen Bindungen. Vortrag von Benita Grzenkowicz-Ropela (Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik, Wejherowo)

 

🎤 Vortrag:  Samstag, 25. April 2026, 14 Uhr

Kaschubische Bräuche, Rituale, Sagen und Märchen. Vortrag von Alexandra Sielicka (Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik, Wejherowo)

 

Workshop: Samstag, 25. April 2026, 16 Uhr,

Glasmalerei, Stickerei sowie das Bemalen von Canvas-Taschen mit traditionellen kaschubischen Mustern im Stil des zeitgenössischen Ethnodesigns. Workshop mit Alicja Dampc (Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik, Wejherowo)

 

🏖️ Ferienprogramm im Museum

Im Rahmen der Osterferien 2026 veranstalteten die Offene Ganztagsschule der Bodelschwinghschule Warendorf und das WLM ein gemeinsames Ferienprogramm. In der Projektwoche befassen sich die Grundschüler:innen aus den Jahrgängen 1–4 mit dem Leitthema „Märchen und Sagen“ anlässlich der aktuellen Sonderausstellung.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 
   

 

🚶‍♂️ Führungen

Sonntags-Führungen am 22. März, 12. und 26. April 2026 jeweils ab 11 Uhr

Kuratoren-Führungen zur aktuellen Sonderausstellung am Freitag, den 20. März, 17. April und 29. Mai 2026 jeweils um 17 Uhr

                       

🔭Ausblick:

🎤 Vortrag: Donnerstag, 7. Mai 2026, 18 Uhr

Schwangere polnische Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder im nationalsozialistischen „Volkstumskampf“. Vortrag von Dr. Marcel Brüntrup (Münster) im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Westpreußen divers“

  

🎤 Kunstpause: Donnerstag, 28. Mai 2026, 15 Uhr

Hinter den Kulissen: Die Gemäldesammlung des Westpreußischen Landesmuseums. Vortrag und Gespräch mit Jutta Fethke (WLM)

 


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