AKTUELLE VERANSTALTUNGEN DES KULTURREFERATES


Der Vortrag muss aufgrund der coronabedingten Schutzmaßnahmen abgesagt werden.

Vortrag:
Käthe Kollwitz und Grete Csaki-Copony – Künstlerinnenleben in Berlin
Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am
Siebenbürgischen Museum Gundelsheim
25. November 2020, 18.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum
Eintritt 2,50 Euro

Zahlreiche (deutschsprachige) Künstlerinnen aus dem östlichen Europa haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts in den großen Metropolen – etwa Berlin, München oder Köln – niedergelassen. Die Gründe dafür sind vielfältige, oft auch politische. Einige dieser jungen Frauen – zu denen Käthe Kollwitz und Grete Csaki-Copony zählen – haben mit ihrem bildnerischen Werk markante Positionen errungen und die Kunstszene geprägt. Nicht zuletzt aus den Erfahrungen ihrer Herkunft schöpfend, geben sie unerwartete Hinweise um Europa in seiner Vielfalt zu denken. Die Kulturreferentin für Siebenbürgen stellt Leben und Werk dieser zwei Frauen vor und beleuchtet dabei sowohl deren spezifischen Lebenswege als auch maßgebende Hauptwerke.
Dr. Heinke Fabritius ist Kulturreferentin für Siebenbürgen, Bessarabien, Bukowina, Dobrudscha, Maramuresch, Moldau und Walachei am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim am Neckar. Als Kunsthistorikerin ist sie mit der Kunst der Moderne und der Gegenwart bestens vertraut und seit vielen Jahren in deren Vermittlung tätig.


Papiertheater-Aufführung:
Beate Trautner: Hans und Greta

Projekt-Company des Theater Zeitlos
4. Dezember 2020, 19.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum
Eintritt 5,00 Euro

Im Märchen mussten Hänsel und Gretel nur den Brotbröckchen folgen, im wirklichen Leben kann man mitunter lange suchen, bis man seinen Weg gefunden hat. So ergeht es „Hans und Greta“ in dem Stück von Beate Trauner. Ursprünglich geschrieben als reguläre Theaterfassung hat sie ihr Schauspiel überarbeitet und holte sich Ulrich Vetter mit ins „Papier-Boot“. Er hatte schon beim Theaterrundgang zum Hansetag den Stadtrat eindrucksvoll gespielt. Die vier Rollencharaktere haben die beiden untereinander aufgeteilt.

Das Publikum darf sich auf ein modernes und skurriles Papiertheaterstück freuen. Dennoch steht das Stück in klarer Verbindung mit dem Märchen „Hänsel und Gretel“. „Hans und Greta“ sind keine Kinder mehr, sie sind erwachsene Menschen. Es wird auch keine böse Hexe geben und keine Stiefmutter. Vertauschte Rollen, aber keine verkehrte Welt. Im Gegenteil – trotz der skurrilen Charaktere und der turbulenten Geschichte, trifft das Stück das tatsächliche Leben in unserer Zeit, und sicher werden die ZuschauerInnen in den Szenen einiges aus ihrem eigenen Erleben entdecken.

Hinweis zum Umgang mit COVID-19:
Während der Veranstaltung wird selbstverständlich für die notwendigen Hygienemaßnahmen und die Abstandsregelungen gesorgt sein – dennoch werden alle Gäste darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und diesen beim Betreten des Museums zu tragen.


Dia-Reportage:
Westpreußen. Das Land am Unterlauf der Weichsel

6. Dezember 2020, 13.30 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum Warendorf,
Eintritt frei

Mit rund 480 Dias dokumentierte die Kulturreferentin für Westpreußen, Posener Land, und Mittelpolen Impressionen von Landschaften und Städten Westpreußens. Das Land an dem unteren Lauf der Weichsel hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Heute in Polen gelegen, war es einst das Kernland des Deutschordensstaates, ein Teil Preußens und des Deutschen Reichs. Knapp 3.000 Kilometer ist die Kulturreferentin Magdalena Oxfort mit dem Journalisten Roland Marske durch dieses Land mit deutscher Vergangenheit und polnischer Gegenwart gereist und hat dabei den Zauber und die Schönheit seiner einzigartigen Landschaften und Städte eingefangen: Von der mit Seen durchsetzten Kaschubischen Schweiz im Westen, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, über die vom Deutschen Orden gegründeten und von der Backsteingotik geprägten Städte an der Weichsel, wie z.B. Thorn, Kulm oder Graudenz. Mit Erzählungen und Kommentaren von wichtigen Vertretern der einzelnen Städte und Orte ergänzt, werden die dazugehörigen Geschichten erläutert, um die Vielfalt der sich immer noch dort befindlichen kulturellen Schätze zu verdeutlichen. Selbstverständlich führt die Reise auch zur Marienburg: Das UNESCO – Weltkulturerbe ist eine der größten Backsteinfestungen der Welt. Ein weiterer Höhepunkt: Danzig, die Königin der Ostsee und kulturgeschichtliche Hauptstadt Westpreußens.

Dieser multimediale Beitrag wurde mit Unterstützung von Partnermuseen in Polen produziert. Er soll auf populärwissenschaftliche Weise die Geschichte und die Gegenwart Westpreußens vermitteln.

Hinweis zum Umgang mit COVID-19:
Während des Vortrags wird selbstverständlich für die notwendigen Hygienemaßnahmen und die Abstandsregelungen gesorgt sein – dennoch werden alle Gäste darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und diesen beim Betreten des Museums zu tragen.


Multi-Visions-Show:
Ostpreußen. Eine Reise von Danzig über Masuren und Königsberg zur Kurischen Nehrung
6. Dezember 2020, 15.00 Uhr, Westpreußisches Landesmuseum,
Eintritt frei

Ostpreußen, das „Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen“. Ein Land, versunken in der Geschichte und dennoch für viele unvergessen. Über ein halbes Jahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat der Fotograf und Journalist Roland Marske die einst östlichste Provinz Deutschland erneut besucht – von Danzig über das Ermland und Masuren bis nach Königsberg und zur Kurischen Nehrung. Dabei hat er Zerstörtes und Versunkenes wiedergefunden, aber auch mühsam Bewahrtes und liebevoll Restauriertes festgehalten. Er sprach mit den Menschen, die er unterwegs traf, und hat sich faszinieren lassen von der Landschaft Ostpreußens, die noch immer so schön ist, wie sie in unzähligen Gedichten beschrieben wird.

Die einmalige Dia-Show ist somit eine hoch aktuelle und besonders einfühlsame Begegnung mit Ostpreußen, die Erinnerungen lebendig werden lässt und dabei die Sehnsucht weckt, auch die Gegenwart des Landes kennen zu lernen.

Hinweis zum Umgang mit COVID-19:
Während des Vortrags wird selbstverständlich für die notwendigen Hygienemaßnahmen und die Abstandsregelungen gesorgt sein – dennoch werden alle Gäste darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und diesen beim Betreten des Museums zu tragen.


 

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