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November 2025
Liebe Freundinnen und Freunde des Westpreußischen Landesmuseums,
in dieser Sonderausgabe unseres Newsletters stellen wir das neue Veranstaltungsformat „1. Warendorfer Fenster nach Osteuropa“ vor. Das Museum lädt zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das spannende Einblicke in Kultur, Geschichte und Gegenwart Osteuropas bietet.
🖼️ 1. Warendorfer Fenster nach Osteuropa
Mit der neuen Veranstaltungsreihe öffnet das Museum sein „Fenster nach Osteuropa“ und macht aktuelle Entwicklungen in Osteuropa einem breiten Publikum zugänglich. Freuen Sie sich auf zwei Ausstellungen, zwei Lesungen, drei Vorträge und einen Workshop, die unterschiedliche Perspektiven auf diese vielfältige Region eröffnen.
🚨 Das Fenster ist geöffnet vom 9.11. bis zum 18.01.2026🚨
📋 Das Programm während des „Fensters“:
🏛️ Zwei Ausstellungen
„Aus der Ferne in meine Ukraine“ – Briefe der Zwangsarbeiterin Hanna Pastuch aus Gelsenkirchen, 1942–1943
Die Ausstellung wurde von der ukrainischen NGO „After Silence“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen erarbeitet und wird zweisprachig – auf Deutsch und Ukrainisch – präsentiert.
Sie erzählt von den Schicksalen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs – Millionen persönliche Geschichten, von denen wir bis heute nur wenig wissen. Ihre Erlebnisse blieben oft ungehört: Fotografieren war verboten, Briefe wurden zensiert oder vernichtet, Dokumente nach dem Krieg beschlagnahmt.
Der Titel der Ausstellung ist einem Brief der Zwangsarbeiterin Hanna Pastuch entnommen. Ihr 2022 wiederentdecktes privates Archiv bildet den Ausgangspunkt für eine bewegende Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verlust und dem Schweigen nach dem Krieg.
📅 Eröffnung am 9.11. um 16 Uhr mit dr. kateryna kobchenko (Münster) & dr. daria reznyk (Leipzig), Mitglied der ukrainischen NGO „After Silence“

„I am not afraid, let them be afraid!” – Ales Bialiatski
Die Ausstellung „Ich habe keine Angst, lass sie Angst haben!“ ist dem Gründer und Leiter des Menschenrechtszentrums „Viasna“, dem Friedensnobelpreisträger von 2022 Ales Bialiatski, gewidmet. Ales Bialiatski ist ein politischer Gefangener. Seit dem 14. Juli 2021 sitzt er zusammen mit anderen Menschenrechtsaktivisten von Viasna im Gefängnis.
Die Ausstellung dokumentiert den komplexen und kontinuierlichen Kampf des belarussischen Menschenrechtsaktivisten für ein demokratisches Belarus. Das Projekt erzählt über das Leben und die Arbeit von Ales Bialiatski und seine langjährigen Bemühungen um die Entwicklung und Stärkung der Zivilgesellschaft in Belarus.
📅 Eröffnung am 15.11. um 17 Uhr mit pd dr. dmitry chigrin (Düsseldorf), Mitglied der Belarusischen Gemeinschaft RAZAM e.V.
📖 Zwei Lesungen
25.11. um 18 Uhr – Literarischer Reiseführer Galizien – Unterwegs in Polen und der Ukraine, mit dr. marcin wiatr (Braunschweig), Moderation ariane afsari (Potsdam)
16.1.26 um 18 Uhr – Deutsch genug? – Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen, mit ira peter (Mannheim), Moderation kerstin dembsky m.a. (Warendorf)
🎤 Drei Vorträge
04.12. um 18 Uhr – Osteuropa und die slawische Welt – Die Vielfalt Europas im Osten, martin koschny m.a. (Warendorf)
18.12. um 18 Uhr – Der schwierige Weg der Ukraine zu sich selbst – Zeithistorische Prozesse zwischen Krieg und Reform, prof. dr. klaus gestwa (Tübingen)
07.01.26 um 18 Uhr – Zwei ungleiche Brüder – Die Geschichte der Ukraine und die russisch-ukrainischen Beziehungen, prof. dr. ricarda vulpius (Münster)
👥 Ein Workshop
12. um 17 Uhr – Mythos ‚Deutscher Orden‘ – wie seine Geschichte in Polen und Deutschland erzählt wird, Moderation martin koschny m.a. (Warendorf)

Bleiben Sie mit uns in Verbindung
📍 Klosterstraße 21, 48231 Warendorf
📧 www.westpreussisches-landesmuseum.de
☎️ 02581-92777-13
Schauen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie! 👋





