April
Mittwoch, 08.04., 18 Uhr
Vorträge: Studierende der Universität Münster sprechen zur Deutsch-Polnischen-Erinnerungskultur
Mittwoch, 15.04., 18 Uhr
Vortrag: „Die kaschubische (Volks-)Kultur”
Dr. Roland Borchers (Topographie des Terrors in Berlin)
(Begleitprogramm zur Sonderausstellung)
Samstag, 18.04., 16 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Meine Märchenwelt”
Im Rahmen der Osterferien 2026 veranstalteten die Offene Ganztagsschule der Bodelschwinghschule und das WLM ein gemeinsames Ferienprogramm. Unter dem Leitthema „Märchen und Sagen“ entstand während dieser Projekttage eine Vielzahl kreativer Arbeiten, in denen die Kinder sich mit unterschiedlichen Darstellungsformen fantastischer Welten auseinandersetzten.
24. und 25. April 2026: Kaschubische Tage
Freitag, 24. April 2026, 18 Uhr
Vortrag: „Vom Feminismus zum Regionalismus, kaschubische Stickerei als Bindeglied zwischen Tradition und soziokulturellen Bindungen”
Vortrag von Benita Grzenkowicz-Ropela (Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik, Wejherowo)
Samstag, 25.04., 14 Uhr
Vortrag: „Kaschubische Bräuche und Rituale und Kaschubische Sagen und Märchen”
Alexandra Sielicka (Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik in Wejherowo)
Samstag, 25.04., 16 Uhr
Workshop: „Glasmalerei, Stickerei sowie das Bemalen von Canvas-Taschen mit traditionellen kaschubischen Mustern im Stil des zeitgenössischen Ethnodesigns”
Alicja Dampc (Museum für kaschubisch-pommerische Literatur und Musik in Wejherowo)
bis 30. April 2026
Aufruf „Erzählte Erinnerungen – Zwischen Kindheit und Gegenwart“
Welche fabelhaften Geschichten kennen Sie aus Ihrer Kindheit – von zu Hause, aus Ihrer Region oder aus Ihrer Heimat? Wir laden Sie herzlich ein, persönliche Erinnerungen, Erzählungen und Erfahrungen zu teilen. Ob Bücher, Bilder, besondere Erinnerungsstücke oder mündliche Erzählungen. Teilen Sie mit uns Ihre persönlichen Geschichten.
Wir freuen uns mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und uns gemeinsam darüber auszutauschen, welche Bedeutungen diese Geschichten heute für Sie haben.
Melden Sie sich bis zum 31. März 2026 bei roth@westpeussisches-landesmuseum.de oder unter 02581-92-777-0.
Mai
Donnerstag, 7. Mai 2026, 18 Uhr
Marcel Brüntrup: Schwangere polnische Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder im nationalsozialistischen „Volkstumskampf“
Der Vortrag untersucht die Behandlung schwangerer polnischer Zwangsarbeiterinnen und ihrer Kinder im Kontext der nationalsozialistischen „Germanisierungs“- und Bevölkerungspolitik. Um die Geburt „fremdvölkischer“ Kinder im „Altreich“ zu verhindern, wurden schwangere Polinnen in den ersten Kriegsjahren von ihren Arbeitsorten in ihre Herkunftsgebiete zurückgeführt. Zugleich zielten verschiedene bevölkerungspolitische Maßnahmen in den
Ostgebieten darauf ab, „rassisch unerwünschte“ Geburten systematisch zu reduzieren. Kinder hingegen, die von NS-Rasseexperten als „gutrassig“ eingestuft wurden, sollten zur „Eindeutschung“ in spezielle Heime und ausgewählte deutsche Pflegefamilien überführt werden. Besondere Berücksichtigung findet der Reichsgau Wartheland, der in der NS-Bevölkerungspolitik eine Vorreiterfunktion einnahm und dessen Maßnahmen auch im benachbarten Reichsgau Danzig-Westpreußen rezipiert und umgesetzt wurden.
Der Vortrag zeigt, wie die Verbindung aus ökonomischer Ausbeutung, rassistischer Ideologie und bevölkerungspolitischen Zielsetzungen die reproduktive Selbstbestimmung polnischer Frauen systematisch einschränkte und die Zukunft ihrer Kinder rassenpolitischen Erwägungen unterwarf.
Dr. Marcel Brüntrup lebt und arbeitet in Münster. Er forscht zu NS-Zwangsarbeit und Geschlechtergeschichte. 2024 erschien seine Dissertation „Zwischen Arbeitseinsatz und Rassenpolitik. Die Kinder osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen und die Praxis der Zwangsabtreibungen im Nationalsozialismus“ im Wallstein Verlag.
Die Veranstaltung ist Teil des neuen Formates „Westpreußen divers“ des WLM. In halbjährlichen Vorträgen, Lesungen, Workshops und szenischen Darbietungen werden bisher vernachlässigte Themen und Perspektiven der deutsch-polnischen Geschichte in den Blick genommen.
Eintritt: frei
Sonntag, 10.05. – 16 Uhr
Stadtrally – Auf Entdeckungstour durch die Drehkulissen Warendorfs
mit Jana und Christian von kluck.kola
(Begleitprogramm zur Sonderausstellung)
Donnerstag, 21. Mai 2026, 18 Uhr
Vortrag: Wie entstehen eigentlich Klappmaulpuppen?
Der Figurenschneider erklärt sein Handwerk. Vortrag von Norman Schneider.
(Begleitprogramm zur Sonderausstellung)
Eintritt frei
Donnerstag, 28. Mai 2026, 15 Uhr
Kunstpause: Hinter den Kulissen: Die Gemäldesammlung des Westpreußischen Landesmuseums
Vortrag und Gespräch mit Jutta Fethke (WLM)
Juni
Donnerstag, 18. Juni 2026, 18 Uhr
Vortrag: Zwischen „regionaler Sprachgemeinschaft“ und „Minderheit“ – Entwicklungen einer kaschubischen Identität nach 1945“
Vortrag von Prof. Dr. Bettina Schlüter.
(Begleitprogramm zur Sonderausstellung)
Eintritt frei
Samstag, 20. Juni 2026, 14–18 Uhr
Schnupperkurs: Kreatives Schreiben
Einen Sommernachmittag lang geht es im Westpreußischen Landesmuseum passend zur Ausstellung „Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei” darum, selbst mit Stift und Papier kreativ zu werden. Mit Hilfe von Schreibspielen und bunten Impulsen zaubern wir unter der Anleitung von Schreibtrainerin und Autorin Katja Angenent Wörter und Sätze aufs Papier. Einiges ist komplett ausgedacht, für anderes dienen unsere Erinnerungen als Vorlage.
Von fünf-Minuten-Geschichten über Gedichte bis hin zu biografischen Texten ist an diesem Nachmittag alles erlaubt und erwünscht. Erleben Sie, wie viel Freude das Spiel mit Worten machen kann – und erhalten Sie am Ende den verdienten Applaus für Ihre neuen Schöpfungen. Für diesen kreativen Nachmittag ist es egal, ob Sie bereits Erfahrung im Schreiben besitzen oder ganz neu dabei sind, wichtig ist nur die Bereitschaft, eigene Texte entstehen zu lassen. Die Freude am Schreiben kommt dann ganz von allein!
Katja Angenten lebt in Duisburg und Münster. Sie arbeitet als freie Autorin, Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Wenn sie nicht gerade mit Begeisterung Bücher liest oder andere darin unterstützt, ihre Buchprojekte voranzutreiben, schreibt sie selbst: Unter anderem erschien im August 2022 ihr Buch „Von Geistern, Gespenstern und Gruselgestalten“ im Agenda Verlag, ein Band mit Sagen und Legenden aus dem Münsterland. 2025 folgte ein weiterer Band, diesmal über Sagen und Legenden aus dem Münsterland zum Schmunzeln.
Teilnahmegebühr: 5,00 Euro (Entrichtung vor Ort)
Anmeldung bis 12. Juni 2026 bei: Kerstin Dembsky, Tel.: 02581 92777-10, E-Mail: kerstin.dembsky@westpreussisches-landesmuseum.de
Bitte mitbringen: Das eigene Lieblingsschreibzeug
Sonntag, 28.06. – 16-20 Uhr
Sommerfest des WLM
(weitere Informationen folgen in Kürze)
JULI
06.07.–30.08.2026
Fotowettbewerb „Sichtbar oder Verborgen – Jüdischer Alltag im Münsterland“
Vielfalt ist ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Gesucht werden Fotografien, die den lebendigen Alltag von Jüdinnen und Juden, besondere Orte und die Erinnerungskultur sichtbar machen. Im Fokus können sowohl die Städte als auch die ländlicheren Gebiete des Münsterlandes stehen. Ausgewählte Arbeiten werden von einer professionellen Jury prämiert und im Rahmen der Sonderausstellung „Mischpacha – משפחה. Jüdische Familien in Danzig und Warendorf“ vom 5. November 2026 bis 27. Juni 2027 im WLM präsentiert. Weitere Informationen folgen ab 1. Juli 2026.
Samstag, 18.07.2026
Ausstellungseröffnung: Trakehner – Pferde, Menschen, Wege. Geschichte und Schicksal einer legendären Rasse
Laufzeit der Ausstellung: 18. Juli bis 18. Oktober 2026
August
Dienstag, 04.08.2026, 9:30 Uhr
Kinderführung: „Die Hanse-Detektive: Auf geheimer Mission“
Führung für Kinder 7-11 Jahre, Eintritt frei
Donnerstag, 06.08.2026, 15 Uhr
“Fotoworkshop Jüdische Spuren“ für Jugendliche
Eintritt frei
Donnerstag, 13.08.2026, 9:30 Uhr
Kinderführung: „Himmlische Werkstatt – Kreativprogramm zu Mariä Himmelfahrt“
für Kinder ab 6 Jahre, Eintritt frei
Donnerstag, 27.08.2026, 9:30 Uhr
Kinderführung: „Die Hanse-Detektive: Auf geheimer Mission“
Führung für Kinder 7-11 Jahre, Eintritt frei




