Blütezeit der Kultur

Die Epoche vom 16. bis in das 18. Jahrhundert bot dem westlichen Preußen, das zu dieser Zeit als „Königliches Preußen“ (Prusy Królewskie) der Krone Polen zugeordnet war, hervorragende Bedingungen für das Florieren der Künste und Wissenschaften. Umfangreiche Religions- und Selbstverwaltungsprivilegien ermöglichten der vom Ostseehandel profitierenden Region einen wachsenden Wohlstand, der nicht nur in der Nachfrage nach Kunsthandwerk oder den repräsentativen Bauten dieser Zeit in Danzig seinen Ausdruck fand. Vielmehr entstand in diesem Umfeld z.B. auch Christoph Hartknochs „Alt- und Neues Preussen“: Dieses umfangreiche Werk zur Geschichte und Landeskunde des Preußenlandes überliefert mit frühen Ansichten der Städte wichtige Bilddokumente, von denen einige in der Ausstellung zu sehen sind.

Blütezeit der Kultur

Blütezeit der Kultur

Höhepunkt dieser Sektion ist die in einer speziellen Großvitrine gezeigte prächtige Tapisserie des Bürgermeisters Eggert von Kempen aus dem Jahre 1620, der einzige erhaltene Wandteppich aus einem Danziger Haushalt dieser Zeit.

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