Lesung am 17. 06. 2021

Donnerstag, 17. Juni 2021, 18:00 Uhr, Eintritt: 4,00 €


Lesung mit Dr. Andreas Kossert, Berlin

»Flucht. Eine Menschheitsgeschichte«

 

»Flucht. Eine Menschheitsgeschichte«

»Flucht. Eine Menschheitsgeschichte«

Ob sie aus Westpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind Akteure der Weltgeschichte. Andreas Kossert, Historiker und Autor des Bestsellers »Kalte Heimat«, gibt ihnen in seinem neuen Buch »Flucht. Eine Menschheitsgeschichte« eine Stimme. Anhand bewegender Einzelschicksale und im großen geschichtlichen Zusammenhang zeigt er die existenziellen Erfahrungen, die mit Flucht und Vertreibung einhergehen – von der Entwurzelung durch den Verlust der alten Heimat bis zu den Anfeindungen, denen Flüchtlinge in den Ankunftsländern oftmals ausgesetzt sind. Unser Umgang mit Ihnen spiegelt dabei oft auch die Ängste der Sesshaften wider, selber entwurzelt zu werden.

 

Andreas Kossert, geboren 1970, studierte Geschichte, Slawistik und Politik. Der promovierte Historiker arbeitete am Deutschen Historischen Institut in Warschau und lebt seit 2010 als Historiker und Autor in Berlin, u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Kosserts Forschungsschwerpunkte sind ethnische, konfessionelle und nationale Minderheiten in Ostmitteleuropa, die deutsch-polnischen Beziehungen, Zwangsmigrationen, die Geschichte Polens, Ostpreußens und Masurens. Für seine Arbeit wurde ihm der Georg Dehio-Buchpreis verliehen. Zuletzt wurde sein Buch „Flucht. Eine Menschheitsgeschichte“ mit dem NDR-Kultur Sachbuchpreis 2020 ausgezeichnet.

 

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